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Schönheit

Der Mond als stiller Helfer

Auf dem Weg zu mehr Schönheit und Gesundheit kann man sich von jemandem helfen lassen, der über unerschöpfliche, wohltuende Energien verfügt und sie auch noch gratis anbietet: dem Mond.

Die vier verschiedenen Mondphasen haben einen besonderen Einfluss. Deshalb konzentrieren sich die Beauty-Tipps darauf, ob Voll- oder Neumond herrscht und ob er zu- oder abnimmt.


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Neumond, plus einen Tag davor plus einen danach

Der beste Zeitpunkt für alle intensiv reinigenden Maßnahmen, sowohl innerlich als auch äußerlich. Gesichtsdampfbäder, bei empfindlicher Haut warme Gesichtskompressen, schwemmen nun leicht Schmutz und Giftstoffe hinaus. Ein anschließendes Peeling mit einem Brei aus Mandelkleie, einem Eigelb und warmen Bienenhonig reinigt die geöffneten Poren, entfernt verhornte Hautschüppchen und rubbelt auf sanfte Weise die Haut glatt und wunderbar weich. Nachdem das Risiko der Narbenbildung und die Schmerzempfindlichkeit zu Neumond am geringsten sind, eignen sich diese Tage ideal zum Ausdrücken von Pickeln und Mitessern. Auch Zupfzeremonien an empfindlichen Stellen wie Augenbrauen und Bikinizone zeigen nach der Epilation kaum Rötungen oder Schwellungen. Erfreulich: Die Häarchen wachsen weniger stark und weniger schnell nach.

Die Bereitschaft des Körpers, Wasseransammlungen und Fettreserven abzugeben, ist jetzt am größten. Wer diese drei Tage ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte zu sich nimmt, verliert mühelos ein paar Fettpölsterchen und reinigt und entgiftet sich innerlich auf sehr gesunde Art.


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Zunehmender Mond

Mit jedem Tag, mit dem sich der Mond mehr rundet, erhöht sich die Aufnahmebereitschaft des Körpers. Masken, Packungen und gehaltvolle Pflanzenöle werden von der Haut aufgesogen wie ein Schwamm.Mit einem wöchentlichen Molkebad kann man müder und ausgelaugter Haut eine geballte Ladung an Mineralstoffen und Vitaminen zuführen.



Verwöhnen Sie sich beim Baden mit einer nahrhaften Gesichtsmaske: Verrühren Sie Johanniskrautöl, ein Eigelb und einen Spritzer Apfelessig zu einem sämigen Brei und tragen Sie dieses Kraftfutter für Ihre Haut dick auf. Nach einer halben Stunde mit viel warmem Wasser abspülen. Weil Wasseransammlungen in dieser Zeit häufiger auftreten, kann man mit einem Bad in Salzen aus dem Toten Meer für die nötige Flüssigkeitsausscheidung sorgen.

Man nimmer nun viel schneller zu als sonst und leidet eher unter Heißhungerattacken. Machen Sie also einen Riesenbogen um Süßigkeiten, ernähren Sie sich möglichst leicht und fettarm und verlegen Sie das Abendessen auf einen frühen Zeitpunkt.


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Vollmond, plus einen Tag davor plus einen danach



Nicht nur "Mondsüchtige" leiden nun unter innerer Unruhe und mangelnder Konzentration. Gönnen Sie sich eine entspannende Ganzkörpermassage mit Sesamöl. Dieses einzigartige Hautöl öffnet die Poren und schleust seine pflegenden Substanzen tief in sie ein. Wohltuend für Menschen, die der Vollmond fahrig und nervös macht: Sesamöl wirkt beruhigend, stärkend und erdend.

In dieser kurzen Zeit verwertet der Körper alles, was Sie ihm zuführen, am intensivsten. Eine Gesichtsmassage mit herrlich duftendem, kalt gepresstem Aprikosenkernöl versorgt Ihre Haut mit wertvollen Vitaminen und Lezithin und durchblutet sie optimal. Massieren Sie so lange mit den Fingerspitzen, immer von unten nach oben, bis das Öl fast vollständig eingesogen ist. Klopfen Sie die Reste sanft ein.

Ihre Haare reagieren jetzt besonders dankbar mit Glanz und Fülle auf eine Haarpackung: Vermischen Sie einen Eidotter, einen Spritzer Brennnesseltinktur und vier Esslöffel Jojobaöl und massieren Sie die Masse gut in das trockene (!) Haar und in die Kopfhaut ein. Duschhaube drüber, möglichst stundenlang einwirken lassen und anschließend shampoonieren. Auch Färbungen und Tönungen greifen jetzt sehr gut.

In der Hochphase der Verwertung zählt beim Essen nicht die Quantität, sondern die Qualität. Der Gefahr, Fett anzusetzen, begegnet man am besten mit einem Safttag. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die leicht Wasser ansammeln, sollten Sie in den Tagen rund um den Vollmond gänzlich auf Salz verzichten.


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Abnehmender Mond

Diese abgebende Phase eignet sich bestens für alle entgiftenden und entschlackenden Maßnahmen. Fast zwei Wochen Zeit also für ein ergiebiges Anti-Cellulite-Programm.Beginnen Sie jeden Morgen mit Trockenmassagen Ihrer Problemzonen.Streichen Sie dabei mit einer Bürste aus Naturborsten mit kräftigen Strichen immer von unten nach oben in Richtung Herz.




Darauf folgt eine heiß-kalte Wechseldusche, wobei Sie den Reiz langsam aufbauen sollten. 30 Minuten täglich schnelles Gehen, zügiges Radfahren oder Treppensteigen bedeuten das baldige Ende der Cellulite.

Ganz wichtig: Trinken, trinken, trinken, nur so können die Schlacken ausgespült werden. Ideal ist Brennnesseltee, denn das Unkraut ist eine Heilpflanze mit vielfältiger Wirkung: Sie wirkt stoffwechselaktiv auf Haut und Haare, fördert die Durchblutung, beschleunigt die Verdauungs- und Entwässerungsvorgänge und versorgt den Körper mit zahlreichen Mineralstoffen und Vitaminen. Trinken Sie also Brennnesseltee möglichst literweise, vor allem am Nachmittag zwischen 15 und 19 Uhr, und Sie werden sich bald über eine rundum pralle, rosige Haut freuen - schließlich wirkt das Kraut auch gegen Hautunreinheiten. Wiederholen Sie diese Trinkkur bei jeder abnehmenden Mondphase mindestens dreimal.

Gut geeignet ist diese Zeit auch für Hornhautentfernung, Nagelpflege, Lymphdrainagen gegen Augensäcke und geschwollene Beine, Peelings, Saunabesuche und Zahnsteinentfernung.

Abnehmender Mond sei Dank können Sie nun essen, worauf sie Appetit haben. Die Gelüste nach Süßem oder Fettem stellen sich jetzt ohnehin kaum ein. Abnehmen fällt besonders leicht, wenn man mit ballaststoffreicher Nahrung - etwa ungeschältem Reis und Kartoffeln - die Verdauung anregt und zusätzlich auf die ausspülende Wirkung von Spargel, Artischocke, Kürbis, Löwenzahn und Petersilie setzt.


Quelle: www.magazingesundheit.at