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Ihr Hirn herausfordern

Neue Studien bestätigen es: Regelmäßiger Denksport kann im Alter Leistungsverluste des Gedächtnisses verringern und verzögern – vorausgesetzt, man beginnt damit rechtzeitig.


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Automatismen durchbrechen:

„Drehen Sie etwa in der Küche das Wasser mit der anderen Hand als üblich auf', empfiehlt der Psychologe Gerald Gatterer vom Geriatriezentrum am Wienerwald: „Damit nützen Sie andere Nervenbahnen und bauen neue Vernetzungen im Gehirn auf. Je besser das Gehirn vernetzt ist, umso stabiler ist es im höheren Lebensalter." Führt man hingegen nur Automatismen durch, bleiben 90 Prozent des Gehirns ungenützt.


Telefonnummern merken:

„Greifen Sie nicht immer gleich auf Hilfsmittel wie Telefon- und Adressverzeichnisse bzw. den Taschenrechner zurück", empfiehlt Psychotherapeutin Croy. „Versuchen Sie, sich die Nummern von engen Angehörigen aus dem Gedächtnis aufzurufen und auch mehr im Kopf zu rechnen.


Einkaufsliste im Kopf:

Schreiben Sie zu Haus einen Einkaufszettel. „Verwenden Sie ihn aber zunächst nicht, sondern kontrollieren Sie erst bei der Kassa, ob Sie nichts vergessen haben", rät Oberarzt Rainer vom SMZ Ost.


Wortschatz trainieren:

„Gehen Sie nicht nur spazieren, sondern schauen Sie sich bewusst um", so Gatterer: Wie heißen die einzelnen Baumarten, wie bezeichnet man unterschiedliche Dachformen an Häusern? „Normalerweise lernt man seinen Wortschatz in der Schule und trainiert ihn danach kaum mehr."