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Einstmals brachte die Weiterentwicklung der gewerblichen Messerfertigung zur industriellen Produktion von Essbesteck und intensive Handelsbeziehungen bis nach Venedig dem Ort Steinbach Reichtum und Wohlstand.
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In den 60-er und 70-er Jahren des vergangenen Jh. erlitt das Dorf jedoch starke wirtschaftliche Einbussen. Der größte Betrieb des Ortes, der des Messer- und Besteckherstellers ging Konkurs und 200 Menschen verloren ihren Arbeitsplatz, viele Gewerbebetriebe und Geschäfte wurden aufgegeben und die Menschen pendelten zu neuen Arbeitsplätzen aus.
Das Messerermuseum, welchem sogar das österreichische Museumsgütesiegel verliehen wurde, zeigt die Kunstwerke aus der Zeit vor der wirtschaftlichen Niedergangsphase, die dem Dorf damals den Beinamen „Goldenes Steinbach“ eintrugen. Das Museum der Messerschmiede ist in der ehemaligen Werkstätte der Messererinnung am Steyrfluß untergebracht. Im Erdgeschoß lernt der Besucher die Arbeitsverhältnisse in der Messerfabrik kennen. Im Obergeschoß wird die Bedeutung dieses Kleineisengewerbes für die Menschen und ihre Siedlungen in der Region Eisenwurzen dargestellt, von der alten Zunft bis zur modernen Fabrik.
Es gibt auch einen so genannten „Messererweg“, ein Schauweg, der beginnend bei der Museumsbahn Steyrtal entlang der Steyr vorbei am Museum bis zum Dorfplatz führt. Der Pfad ist beschildert und zeigt die Geschichte der ehemals so reichen Messerer. |
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Öffnungszeiten:
Ganzjährig nach Voranmeldung, ansonsten
Samstag 13:00-17:00 Uhr
Sonn- und Feiertag 10:00-12:00 und 13:00-17:00 Uhr
Eintrittspreise:
Eintritt/Person: € 1,10 - 6,50
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Kontakt:
Messerermuseum
Hochgasse 17
A-4594 Steinbach
Tel. +43 (0)7257/ 7911 (Kustos Kieweg Heinrich)
Tel. +43 (0)7257/ 8411 (Tourismusbüro)
Fax +43 (0)7257/ 8411-20
Email: steyrtal@oberoesterreich.at
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