Die ehemals viel besuchte Wallfahrtskirche entstand ursprünglich aus einer Kapelle bei einem heiligen Brunnen. Das Wasser dieses Brunnens, der nur einige Schritte östlich der Pfarre liegt, zog lange Zeit viele Pilger an. Daher kommt auch der Name der Kirche, denn „Maria an der Loh“ bzw. „Maria an der Lache“ spiegelt die althochdeutsche Form von Quelle bzw. Lacke wider.
Ende des 17. Jh. wurde die Kapelle von Anton von Losenstein, dem Dompropst zu Passau, erweitert und der Gottesmutter und den 14 Nothelfern geweiht. Unter Kaiser Joseph II wurde Maria Laah als eigenständige Pfarre eingerichtet.
In einer kleinen Gruft, die an die Kirche angebaut ist, wurden Mitglieder des Fürstengeschlechtes Auersperg beigesetzt.